Rückblick auf 30 Jahre Chacaraseca

Nach 3 Jahrzehnten und vielen erfolgreich umgesetzten Projekten wurde die Partnerschaft zwischen dem EWK Zell und Chacaraseca nun einvernehmlich beendet. Die Dorfentwicklung konnte in diesen 30 Jahren mit mehr als € 700.000,- wesentlich vorangetrieben werden. Über 1000 Haushalte profitieren bis heute von Meilensteinen wie der Erweiterung bzw. dem Neubau von 4 Schulen, der Elektrifizierung einiger Dorfabschnitte, dem Bau einer Trinkwasserversorgung mit Wasserspeicher für das gesamte Dorf, dem Bau von Energiesparöfen für 500 Familien oder der Aktion „Schulfrühstück“ für mehr als 1300 Schulkinder, welche aufgrund des beispielhaften Erfolges von der Regierung auf das ganze Land ausgeweitet wurde.

Ermöglicht wurde das alles durch hilfsbereite Menschen in Zell und Umgebung, die uns mit ihrer Mitarbeit und Spenden tatkräftig unterstützt haben. Der Verein möchte sich dafür aufs Herzlichste bei allen bedanken. Unser Verein richtet seine Schwerpunkte nun vor allem auf Hilfsprojekte und die aktive Friedensarbeit in afrikanischen Ländern, wie Uganda und Südsudan, aus.

Am 30. Juni, 19.30 Uhr, werden im Pfarrzentrum Zell/Pram die Erfolge dieser Dorfpartnerschaft im Rahmen einer Abschlussveranstaltung gefeiert. Alle interessierten Personen sind herzlich dazu eingeladen. Der EWK Zell/Pram bittet vorab um Anmeldung unter info@ewk-zell.at oder bei den EWK-Mitgliedern.

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Energiesparöfen – jetzt noch besser!

Nach der Evaluierung unseres Energiesparofen-Projekts Anfang des Jahres durch Bruno Plunger, wurden im Sommer die ersten Öfen der neuen Bauart aufgestellt. Durch die freundliche Unterstützung der Fa. Lohberger aus Schalchen (siehe Bericht) konnte der Effizienzgrad der Öfen deutlich gesteigert werden. Auch die Lebensdauer der Energiesparöfen ist jetzt um ein Vielfaches höher. Mitte August erreichten uns erste Bilder von den Aufbauarbeiten mit Bruno vor Ort.

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Energiesparöfen jetzt mit Innviertler Know-How

Nach 2 erfolgreichen Bauabschnitten der Energiesparöfen in Chacaraseca wollten wir das Projekt von einer vereinsfremden Person evaluieren lassen. Bruno Plunger, pensionierter HTL-Lehrer und ehem. Entwicklungshelfer aus Braunau mit hoher Nicaragua Erfahrung ( 3 Jahre Einsatz in Papua Neuguinea und 7 Jahre Einsatz in Nicaragua sowie 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der EZA), besuchte dazu Anfang 2017 im Rahmen eines Nicaragua-Aufenthalts unser Partnerdorf Chacaraseca. Das dortige Pastoralkomitee arbeitet seiner Meinung nach mit viel Engagement und Einsatz und ist sehr gut organisiert. Er besuchte mehrere Familien vor Ort und verschaffte sich sowohl Einblick in traditionelle Rauchküchen als auch in Häuser mit Energiesparöfen.
Sein Resumée ist, dass die Energiesparöfen zweifellos eine wesentliche Verbesserung für die Familien darstellen. Die gesundheitsschädlichen Belastungen durch Rauch bei der traditionellen Kochmethode sind gravierend. Insofern ist er der Meinung, dass es fast lebensnotwendig ist, dass wir an dem Ofen-Projekt dran bleiben und weiterführen. Technisch gibt es aber noch deutliches Verbesserungspotential.

Die größten Probleme bei den aktuellen Energiesparöfen sind das schnelle Verrußen der Rohre und die kurze Haltbarkeit der Brennkammer (ca. 5 Jahre). Auch die Materialkosten sind relativ hoch, leider ein generelles Problem in Nicaragua.

Die Lösung: Know-How aus dem Innviertel...

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Großer Erfolg der Sparöfen geht weiter!

Mit großer Freude wurde die Beendigung der zweiten Bau-Etappe unseres Projekts der sogenannten Sparöfen aus Chacaraseca bekanntgegeben. Es sind mittlerweile 400 Öfen, die gebaut wurden und die Liste der Ansuchen ist groß, da der Erfolg sehr erfreulich ist.

So schreibt beispielsweise Jasmin, die Vizekoordinatorin vom Pastoralkomitee: "Ich bin mitverantwortlich für die Beratung, Schulung und Koordinierung der Familien, welche einen Ofen erhalten. Von den Begünstigten höre ich immer großen Dank und die Bestätigung, dass es eine enorme Erleichterung, Verbesserung der Gesundheit und Ersparnis von Brennholz ist. Auch ich habe schon einen Sparofen und bin sehr dankbar darüber. Ich möchte diesen nicht mehr missen. Die Liste der Ansuchen ist groß und ich bitte den Eine Welt Kreis im Namen der Bevölkerung uns weiterhin bei dem Vorhaben zu unterstützen, weitere Öfen zu bauen."

Der Koordinator Juan Enrique schließt sich diesen Worten an und fügt noch hinzu, dass...

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